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Beim
Blick von der Nordseite des Steinbruches aus stellt sich zunächst
der Eindruck ein, dass die Geröllhalde der Rutschung bis an den verbliebenen
Gebirgskamm reicht. Erst von der Kammhöhe oder vom Flugzeug aus ist
erkennbar, das zwischen Geröllhalde und Kamm ein breiter freier Streifen
liegt. Unter einer geringen Bedeckung mit Felsbrocken tritt hier die Schicht
zutage, auf der der abgerutschte Block nach Norden geglitten ist. Nach
Auswertung der verfügbaren Daten befindet sich diese Schicht stratigraphisch
im Grenzbereich zwischen Heersumer Schichten und Korallenoolith (siehe®Geologie
2).
Die beiden Luftbilder rechts
zeigen die Gleitfläche, einmal mit Blickrichtung nach Südosten
(obere Aufnahme), zum anderen mit Blickrichtung nach Nordosten (unteres
Bild). Auf diesem Foto ist auch die Südseite der abgerutschten Scholle
zu erkennen. In deren unteren Teil ist der Gesteinsverband zum Teil noch
erhalten.
Auch südlich des Kammes
war die Gleitfläche in einer Spalte aufgeschlossen. Dort waren auch
Harnische zugänglich (Foto oben), die von abrutschenden Block im Süden
(siehe ®Umfeld)
eingeritzt worden waren.
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