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Im
westlichen Kammbereich des Messingsberges wurde im Frühjahr 2005 ein
Kontroll- und Frühwarnsystem installiert. Es besteht technisch aus
zwei Komponenten: 5 Mehrfach-Extensometern und 2 Fissurometern.
Die
Grafik oben veranschaulicht die Funktionsweise der Extensometer, die eine
bewährte Meßmethode in der Geotechnik darstellen. Vom Prinzip
her handelt es sich dabei an jeder Meßstelle um fünf
über den Kamm gespannte und fest im Boden verankerte Stahlseile unterschiedlicher
Länge. Zusammengeführt sind diese Seile am Extensometer-Kopf,
der die eigentliche Messeinrichtung beinhaltet (Grafik a, Foto unten).
Verschiebt sich der Ankerpunkt eines Seiles infolge einer beginnenden Felsrutschung
(Grafik b), wird diese Bewegung über das Stahlseil automatisch am
Messkopf registriert. Die verschieden langen Stahlseile gewährleisten,
dass der Ort der Spaltenbildung sofort näher eingegrenzt werden kann.
Die Messgenauigkeit der Apparatur liegt bei Bruchteilen eines Millimeters.
Via Datenkabel werden die Messsignale zu einer zentralen
Meßstation übertragen. |
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